heute erhielt ich von einem Freund eine e-mail, die ich hier in Auszügen wiedergeben möchte:
„…. ab und zu nutzen wir unser Netzwerk dafür, Politikern klar zu machen, dass Theater in Deutschland nicht widerstandslos abgebaut werden kann. Auch heute bitten wir um Ihre Aufmerksamkeit und Mithilfe für folgendes Projekt:
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Das Theaterhaus Mitte in Berlin soll einer Grundschule weichen. Als ob es in Berlin Mitte nicht genug Platz für eine Grundschule UND eine Produktionsstätte der Freien Theaterszene gäbe! Kultur gegen Erziehung auszuspielen finden wir zynisch und halten dagegen – die Forderung:
Das Theaterhaus Mitte muss als einzigartige und effektive Produktions- und Kommunikationsplattform für die freien Theaterschaffenden erhalten bleiben.
Bitte zeigen Sie Ihre Solidarität und beweisen Sie den Politikern, dass Theater eine starke, schnelle und schlagkräftige Lobby hat: klicken Sie auf http://www.sos-theaterhaus.de und zeichnen Sie den Offenen Brief zum Erhalt des Theaterhaus mit! …..“
Auf der einen Seite bemängeln Politiker das sinkende Bildungs- und Kulturniveau in Deutschland und im gleichen Atemzug kürzen sie die Ausgaben und Zuschüsse für Kunst und Kultur.
Andererseits werden Millionen in den Sand gesetzt – jüngstes Beispiel: Das Spreedreieck [1] [2]
Und wie es der Zufall so will, nahm im Jahr 2000 beides seinen Anfang – der Schlamassel ums Spreedreieck und das Projekt Theaterhaus Mitte.
Kultur soll und darf nicht für fehlerhafte Politik zahlen.
Aus diesem Grund habe ich mich der Initiative zum Erhalt des Theaterhaus angeschlossen.
Für diejenigen, die es ebenfalls interessiert und denen Kulturabbau ebenso stinkt wie mir, hier die Links:
Zum zeichnen des Offenen Briefes >
Infos über das Theaterhaus Mitte >

